Tag 2 - Tokyo

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Tag 2 - Tokyo

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Veröffentlicht von sici in Japan - 日本 · Montag 25 Mär 2024
Tag 2 - Tag der 18'940 Schritte

Bei der Bearbeitung meiner Fotos stelle ich fest, dass ich bereits einiges durcheinander gebracht habe.

Der zweite Tag brachte uns zu einem erneuten Stadtrundgang. Es bereitet mir Freude, Hachiko heute in Shibuya zu treffen. .

Wir fuhren erneut mit der Untergrundbahn. Die Haltestellen sind in japanischer, lateinischer und koreanischer Schrift dargestellt. Oder auch noch in chinesischer Sprache? Auf großen Plänen kann man sehen, wie viel die gewünschte Strecke kostet. Hier ein Plan der die Rundstrecke Yamanote anzeigt.


Foto by © Iain Masterton (mit seinem Einverständnis. Thanks!)

Wird am Ausgang das Weitergehen gesperrt, hat man zu wenig bezahlt. Niemand wird festgenommen oder angezeigt, sondern der Reisende begibt sich zum Schalter. Es obliegt dem Beamten, den fehlenden Betrag zu berechnen. Das ist alles.

Hochhäuser sind ein wahrer Augenschmaus. Zwischendurch befinden sich Gärten, die Ruhe ausstrahlen. Dieses Gebiet wird als Midtown Tokyo bezeichnet. Wir besuchten den Hinokicho-Park. Unser Reiseleiter erzählte in einer windgeschützten Ecke des Parks von Japan.

Die Szene mit einem älteren Japaner, der die Ente am Teich fütterte und mehrmals streichelte, war berührend.

Für das kommende Hanami (Blumenschauen) wird bereits Vorbereitungen getroffen worden. Bedauerlicherweise war das Blütencafé nicht offen. Lediglich vereinzelte Kirschbäume blühen.

Anschließend besuchten wir das 21_21 Design Sight Museum. Dieser Ort war für die Architekten der Gruppe äusserst interessant. Immer wieder die Wolkenkratzer, wie das The Ritz-Carlton Tokyo oder das Sumitomo Gebäude

Zeit für einen zweiten Kaffee. Wir entschieden uns, einen Kaffee in Midtown Tokyo zu trinken. Ja, der Kaffee hielt schon lange Einzug in Japan. Es fehlten auch die Bialetti an der Kaffeetheke nicht.

Die grosse Steinskulptur "Ishinki" von Yasuda Kan verleiht diesem Platz eine eigene Atmosphäre. n der Öffnung versteckten sich immer wieder Kinder aus Freude.

Wir ziehen weiter zum Nationalen Kunstzentrum Tokyo. Ein beeindruckendes Gebäude! Die Aufnahme auf deren Homepage zeigt die Ausmasse. Wir hielten uns lediglich in der Eingangshalle auf. Das war ein beeindruckendes Erlebnis.

Auf dem weiteren Weg erscheint der Mori Tower. Der Passant trifft auch immer wieder auf kleine Schreine und Steinlaternen. Es erinnert mich an die christlichen Statuen am Strassenrand in den katholischen Gebieten oder in Italien.

Wir trafen erneut auf Modehäuser. Wieder aussergewöhnliche Architekturen von Prada, Miu-Miu und Stella McCartney. Bei Miu-Miu handelt es sich nicht um Sonnenstoren, sondern um eine Betonwand. Wie die hält, keine Ahnung!

Das Nezu-Museum, ein privates Kunstmuseum, war der letzte Ort vor dem Mittagessen. Leider geschlossen, doch die Umgebung war einen Besuch wert. Nach den Betonbauten beruhigte der Bambus, die Kieselsteine, das Wasser. Einfach toll!

Die Gruppe löste sich für das Mittagessen auf. Wir fanden ein kleines Café, die auch Snacks servierten. Spannend - es war auch eine Bibliothek. Sofort war mir das deutsche Wörterbuch aufgefallen.



An der Kreuzung Omotesando/Aoyama-Dori vor einer Kunstinstallation trafen wir uns wieder. Danach ging es weiter  nach Harajuku/Shibuya. Auf dem Video versuchte ich die beiden Strassen anhand der chinesischen Schriftzeichen (Kanji) zu übersetzen, jedoch ohne Gewähr ob korrekt oder nicht.

Wieder ging es weiter an die Cat-Street. Die Statue "Yonderu" befindet sich am Anfang der Fussgängerzone mit hippen Läden. Ich sah nach Motiven in den Nebengässchen.

Wir trafen auch auf zwei aussergewöhnliche Gebäude wie Google Pixel und Coach Play Und dann gibt es diese Überraschung, die man auf unseren Strassen nicht finden würde. Plötzlich tauchte vor einer Ampel eine Gruppe von Go-Kart-FahrerInnen auf. Einmal ein anderes Gefährt auf der Strasse.

 Es fielen zwei besondere Gebäude auf. Die Begrünung war auch von der Straße aus einsehbar. Tokyu Plaza Omotesando und Tokyu Plaza Harajuku sind zwei Einkaufszentren. Dies ist eine wahre Augenweide.  

Weiter geht es durch eine andere, verrückte Strasse, die Takeshita-Street. Durch diese Straße bewegte sich eine erdrückende Menschenmenge. Ich verlor meine Tochter in der Menge.Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, die Läden zu betrachten. Am anderen Ende der Strasse, beim Bahnhof Harajuku, überspannte ein flacher breiter Bildschirm. Die Menschen werden von einer Kamera erfasst und auf den Bildschirm gebracht. Da das Ende der Strasse ein wenig erhöht war, sah man die Menschenmasse.

Shibuya ruft. Wer kennt nicht die berühmte Shibuya-Kreuzung? Wir waren da. Besucher konnten von einer Aussichtskanzel Fotos und Videos machen. Natürlich nur gegen Bares, Getränk inbegriffen. Mit der Menschenmenge war es nicht so üppig und das an einem Montag.

Und dann, endlich, treffe ich Hachiko. Es war eine Unmöglichkeit, ihn zu fotografieren. Mit meiner Grösse - no chance. Der Partner meiner Tochter machte mir jedoch die Freude und schoss ein Bild von Hachiko.


Foto von pixabay

Der Akita-Inu (inu=Hund) ist für seine Treue auf der ganzen Welt bekannt. 2009 wurde die Geschichte ein zweites Mal verfilmt, mit Richard Gere. Hachiko wäre letztes Jahr 100 Jahre alt geworden.

Ob Yonderu oder Hachiko - beides sind Treffpunkte für Dates! ;-)

Der zweite Tag in Tokyo klingt aus. Morgen fahren wir mit dem Shinkansen nach Kyoto, der alten Kaiserstadt.

Oyasumi nasai - おやすみなさい ・Gute Nacht



















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Rezensionen
Ines
Dienstag 30 Apr 2024
Richtig! Die Geschichte von Hachiko wurde mit Richard Gere verfilmt.
Manu
Montag 29 Apr 2024
Tag 2 . Schöne Fotos . Schade hattet Ihr keine Zeit mit den Ferraris zu fahren, grins..
Die Kreuzung ist ja der Höhepunkt. was für ein Chaos für nicht Japaner. Die Statue vom Hund ist aus einem Film? Glaube schon. Merci für die Bilder
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Aktualisiert am 29.05.2024 by SFI

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